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Prof. Dr. med.
Bernhard Jakober

 

Uhlandstr. 14
72072 Tübingen

 

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Endokrinologie – Hormone – Diabetes mellitus

 

Sie haben eine Erkrankung der Hirnanhangdrüse – Hypophyse, der Schilddrüse, der Nebenniere oder der Organe die Sexualhormone produzieren. Sie lassen sich einen Termin am Nachmittag in der Hormonsprechstunde geben. Sie bringen die Ergebnisse von Voruntersuchungen und von bereits durchgeführten Laboruntersuchungen mit damit man sieht was zur weiteren Abklärung zu tun ist.

 

Bei einer Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse mit einer Zuckerkrankheit – Diabetes mellitus kann eine Neueinstellung Ihrer Therapie erfolgen mit Tabletten oder Insulin.

 

 

Die Hirnanhangdrüse – Hypophyse spielt eine wichtige Rolle bei der Steuerung des Hormonhaushaltes im Körper des Menschen. Unter Anleitung durch das Zwischenhirn – Hypothalamus produziert die Hirnanhangdrüse – Hypophyse spezielle Hormone, die zur Regulation der Funktion von Schilddrüse, Nebenniere und auch der Organe die Sexualhormone produzieren erforderlich sind. Auch das Hormon Prolaktin wird in der Hirnanhangdrüse – Hypophyse produziert das die Milchproduktion in den Brustdrüsen steuert aber auch eine unerwünschte Wirkung auf die Produktion der Sexualhormone von Frau und Man haben kann. Auch das Wachstumshormon wird in der Hirnanhangdrüse produziert das im Kindes und Jugendalter das Heranwachsen steuert und im Erwachsenenalter auf ganz niedrige Werte absinkt. Wenn ein kleiner Tumor in der Hirnanhangdrüse zu viel Wachstumshormon produziert kommt es auch im Erwachsenenalter zu einem Wachstum von bestimmten Körperpartien. Dieses Krankheitsbild wird in der Regel durch eine Operation durch den Neurochirurgen behandelt.

 

Die Schilddrüse – Glandula Thyreoidea produziert Thyroxin und in kleinem Maße auch Trijodthyronin unter Steuerung durch das Zwischenhirn und die Hirnanhangdrüse. Eine Störung der Funktion der Schilddrüse kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen. Diese betreffen den Energiestoffwechsel, die psychische Verfassung, die Herz-Kreislauf-Tätigkeit sowie die Funktion des Magen-Darm-Traktes. Neben den Störungen der Funktion der Schilddrüse kann es auch zum Wachstum von Schilddrüsengewebe kommen mit der Folge von Knoten, der Ausbildung eines Kropfes, lat. auch Struma genannt. Häufig werden in der Literatur bestimmte Symptome einer Überfunktion oder einer Unterfunktion der Schilddrüse zugeordnet. Im Einzelfall muss diese Zuordnung aus dem Lehrbuch aber nicht zutreffen und kann im Alltag verwirrend sein. Daher hilft in solchen Fällen nur eine sorgfältige körperliche Untersuchung verbunden mit einer Ultraschalluntersuchung – Sonographie und einem Labortest.

 

Die Nebenniere – Glandula Adrenalis produziert die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin sowie das lebensnotwendige Cortisol. Dieses steuert zahlreiche Funktionen im Organismus und muss daher in einer bestimmten Konzentration im Blut vorhanden sein unter Steuerung durch Zwischenhirn und Hirnanhangdrüse. Ein Mangel an Cortisol kann das lebensbedrohliche Krankheitsbild des Morbus Addison herbeiführen. Aber auch ein Überschuss an Cortisol kann zu einem ungünstigen Krankheitsverlauf führen der auch als Morbus Cushing bekannt ist. Außer Stresshormonen und Cortisol produziert die Nebenniere aber auch Hormone mit androgenem, als männlichem Einfluss auf den Organismus des Menschen was insbesondere bei Frauen unerwünschte und bei stärkerer Auswirkung auch krankhafte Wirkungen haben kann.

 

Die Sexualorgane – Ovarien der Frau und Testes des Mannes produzieren Sexualhormone, die in Abhängigkeit von ihrer jeweiligen Konzentration typische Merkmale des weiblichen oder männlichen Organismus beeinflussen. Bei der Frau sind dies insbesondere die Entwicklung während der Pubertät, die Steuerung des weiblichen Menstruationszyklus und die Phänomene die mit den Wechseljahren – der Menopause zusammenhängen. Beim Mann sind hier, neben der Pubertätsentwicklung und dem Körperbau die Steuerung der sexuellen Aktivität zu nennen.

 

Die Bauchspeicheldrüse –Pankreas produziert unter anderem ein lebensnotwendiges Hormon Insulin. Dieses steuert die Aufnahme des Blutzuckers in die Zellen des Organismus und damit den Energiestoffwechsel. Ein Mangel an Insulin führt zu der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus, die weit verbreitet ist und in der Regel eine Behandlung durch Diät oder durch Medikamente benötigt. Ein zu viel an Insulin führt dagegen zu einem Absinken des Blutzuckers und dem bedrohlichen Bild einer Unterzuckerung – Hypoglykämie.

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